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descriptionSonne
Sonne ist lebenswichtig, zu viel davon jedoch riskant, vor allem für helle Haut. Typbestimmung und UV-Index helfen, das persönliche Risiko zu erkennen.
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Wer verreist, sollte sich vorher informieren, welche Impfungen für das Urlaubsziel wichtig sind. Schutz vor Polio, Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten ist obligatorisch.
descriptionFrau hält sich den Kopf
Quälende Kopfschmerzen ohne erkennbare Ursache – je nach Ausprägung handelt es sich um Migräne, Spannungskopfschmerzen oder Cluster-Kopfschmerzen.
descriptionFrau fasst sich an den Nacken.
Fibromyalgiesyndrom: Das bedeutet chronische Schmerzen oft am ganzen Körper. Wie die Krankheit diagnostiziert werden kann und was dagegen hilft.
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Mythen zum Sonnenschutz

Sonnenbrand ist nur eine Vorstufe von brauner Haut und braune Haut ist gesund. Das sind nur zwei von vielen Mythen und Märchen, die zum Thema Sonnenschutz kursieren. Hier erfahren Sie, was dahintersteckt. Darüber, wie Sie Ihre Haut richtig vor UV-Strahlung schützen, beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

Das Gesundheitsrisiko, das von der UV-Strahlung der Sonne ausgeht, wird nach wie vor stark unterschätzt. Davon zeugen eine Reihe von Mythen und Märchen, die die Wahrnehmung vieler Menschen prägen. Dabei ist Basiswissen und ein guter Schutz vor UV-Strahlung unbedingt notwendig, wie ein Blick auf die jährlich steigende Zahl der Hautkrebserkrankungen verdeutlicht, die durch UV-Strahlung ausgelöst werden. Alleine in Deutschland verdoppelt sich die Neuerkrankungsrate etwa alle zehn bis 15 Jahre – Tendenz steigend. Umso wichtiger ist es also, beim Thema UV-Schutz keinem Märchen aufzusitzen. Hier erfahren Sie, was hinter fünf der Sonnenschutz-Mythen steckt.

Mythos 1: Sonnenbrand ist die Vorstufe zu einer goldbraunen Haut
Falsch. Ein Sonnenbrand hat nichts mit Bräunung zu tun. Bei der Rötung handelt es sich um eine akute Schädigung der Haut, die Sie vermeiden sollten. Denn Sonnenbrände – vor allem in der Kindheit – sind ein nachgewiesener Risikofaktor für Hautkrebs. Neueste Studien sprechen von einer Erhöhung des Risikos um bis zu 80 Prozent, wer als Jugendlicher fünf oder mehr schwere Sonnenbrände hatte.

Mythos 2: Die gesunde braune Haut
Falsch. Die Rede von „gesunder“ brauner Haut ist ein Mythos. Die Bräunung der Haut ist nichts anderes als ein Schutzmechanismus – eine Reaktion auf Schäden, die die UV-Strahlung bereits in der Haut bewirkt hat. Die Haut bildet dann den dunklen Farbstoff Melanin, der sich schützend um den Zellkern anordnet.  

Bereits in geringen Dosen schädigt UV-Strahlung das Erbgut in den Hautzellen. Wird mehr geschädigt als die zelleigenen Reparaturmechanismen wieder beseitigen können, bleibt der Erbgutschaden bestehen. Bei der Zellteilung wird dieser dann an alle weiteren Tochterzellen weitergegeben – daher der Spruch „Die Haut vergisst nichts.“ Auf diese Weise entsteht Hautkrebs.

Mythos 3: Solange ich eingecremt bin, bin ich vor Sonnenbrand geschützt
Falsch. Grundsätzlich ist es bei praller Mittagssonne am besten, der UV-Strahlung ganz aus dem Weg zu gehen. Es wird empfohlen, entweder mittags im Haus zu bleiben (dringend erforderlich ab UV-Index 8) oder im Schatten (erforderlich ab UV-Index 3 bis 7). Über den tagesaktuellen UV-Index informiert das Bundesamt für Strahlenschutz auf seiner Internetseite unter www.bfs.de/uv-prognose. Ansonsten schützen die richtige Kleidung, das richtige Schuhwerk sowie eine Kopfbedeckung mit Nackenschutz und eine gute Sonnenbrille. Auf Hautpartien, die ungeschützt bleiben, sollte Sonnencreme aufgetragen werden.  

Die Schutzdauer von Sonnencreme ist abhängig vom Hauttyp, dem Lichtschutzfaktor und davon, ob ausreichend Creme verwendet wurde. Personen mit empfindlicher Haut können bei hohen UV-Intensitäten schon nach zirka zehn Minuten einen Sonnenbrand bekommen. Wer zum Beispiel Lichtschutzfaktor 20 wählt, muss die zehn Minuten mit 20 multiplizieren und erhält so einen groben Richtwert für die Schutzdauer – in diesem Fall 200 Minuten, also rund drei Stunden. Aber bitte beachten Sie: Die Schutzdauer ist beeinträchtigt, wenn Sie mit der Sonnencreme sparen und nicht regelmäßig nachcremen. Als Faustformel gilt: Ein Erwachsener benötigt pro Eincremen etwa drei bis vier Esslöffel voll Sonnencreme für den ganzen Körper.  

Das Bundesinstitut für Strahlenschutz empfiehlt für Kinder mindestens den Lichtschutzfaktor 30, bei Erwachsenen 20. Nachcremen sollten Sie mindestens alle zwei Stunden. Auch nach dem Baden und dem Abtrocknen ist Nachcremen angesagt. Aber Vorsicht: Das Nachcremen verlängert die Schutzwirkung nicht, es erhält sie nur.

Mythos 4: Ausführliches Sonnenbaden ist gut für den Vitamin-D-Haushalt
Richtig ist, dass die UV-B-Strahlung der Sonne bewirkt, dass sich körpereigenes Vitamin D bildet. Doch dafür sind keine ausgiebigen Sonnenbäder erforderlich. Maßvolle Aufenthalte in der Sonne sind dafür ausreichend, sagen Experten verschiedener Fachrichtungen übereinstimmend. Konkret bedeutet das: Für den körpereigenen Vitamin-D-Haushalt genügt es, Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche der Sonne auszusetzen – und zwar für die Hälfte der Zeit, in der man sonst ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde. Letzteres ist dabei immer individuell zu betrachten, je nach Hauttyp und Hautdicke.

Mythos 5: Wer Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor benutzt, wird nicht braun
Falsch. Auch mit Sonnencreme wird die Haut braun – allerdings langsamer. Das ist jedoch keinesfalls ein Nachteil: Denn auf diese Weise kann sich die Haut besser an die UV-Strahlung gewöhnen.

Mehr zum Thema Haut und Sonne.

Über den richtigen Sonnenschutz beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

Quelle:
Pressemitteilung des Bundesamts für Strahlenschutz: Mythen und Tipps zum Schutz vor UV-Strahlung

Informationsvideo zur Glycks-Diät


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Frau liegt unter einem Sonnenschirm
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Mittagsruhe für die Haut: Zwischen 11 und 16 Uhr sollten Sie sich drinnen oder im Schatten aufhalten.